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"neuma - Neubau Hüls-Süd" ist nun das aktive Projekt

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Es war einmal: Die drei Hochhäuser in Hüls-Süd sind Geschichte

Wer in diesem Spätsommer die Max- Reger-Straße entlangfuhr wunderte sich, warum er dort so viele „Zaun- gäste“ antraf, die alle staunend den Abriss der drei Hochhäuser Nr. 8, 10 und 12 verfolgten. Selbst ganze Kita- Gruppen aus Hüls-Süd machten sich voller Vorfreude wöchentlich auf den Weg zur Baustelle, um den riesigen Abrissbagger bei seiner brachialen Arbeit zu bestaunen.

Doch dies alles ist nun Geschichte, denn bis auf einige Restarbeiten sind die Häuser verschwunden und dem Erdboden gleichgemacht. Nur noch riesige Schuttberge erinnern an die aufwendigen Abrissarbeiten, die dort in den letzten Monaten stattgefunden und ca. 1 Million Euro gekostet haben. Auch die Schuttberge werden nach und nach verschwunden sein und in der großen Brechanlage zu fünf Zentimeter großen Brocken zum Verfüllen der Baugrube zerkleinert. Sobald dies geschehen ist, beginnen auf dem Gelände die Erschließungsarbeiten für den Neubau der neun einzelnen Wohnhäuser mit insgesamt 84 Wohnungen. Die Zufahrt zum Quartierspark Hüls-Süd erfolgt zukünftig von der Hülsstraße aus. Wenn die erforderliche Baugenehmigung vorliegt, wird im Frühjahr 2016 mit den Arbeiten für den ersten Bauabschnitt mit gesamt 27 barrierefreien Wohnungen begonnen, die mit einer kleinmaßstäblichen Bauweise der neuma Siedlung am Ovelheider Weg 36–42 ähnlich sind. Optisch werden sich die Fassaden an den gegenüberliegenden Loe-Auen Häusern orientieren.

Große Nachfrage für die neuen Wohnungen
Bereits jetzt liegen der neuma zahlreiche Vormerkungen von Interessenten für die ersten drei neuen Wohnhäuser vor und auch für den zweiten und dritten Bauabschnitt in 2017 und 2018 gibt es schon Bewerbungen. „Unsere Erwartungen sind mehr als übertroffen worden“, ergänzt dazu Annette Hoffmann von der neuma, die die Vermietung dieses Projektes betreut. Speziell für Wohnungen mit Aufzügen gibt es einen großen Bedarf.

Bereits in den ersten Planungen für den neuen Quartierspark wurden zahlreiche Details festgelegt, die den zukünftigen Mietern mehr als gefallen dürften. Dazu gehören für die barrierefreien 2- und 3- Raum-Wohnungen Balkone und Terrassen, Aufzüge in allen Häusern, kontrollierte Wohnraumlüftungsanlagen und die Versorgung mit Fernwärme. Zahlreiche PKW- und Fahrradstellplätze sowie Garagen runden das Angebot ab. In den großzügigen Außenanlagen sind ein Gemeinschafts- und Generationentreff mit einer Begegnungsfläche sowie ein großer Spielplatz vorgesehen.

Bei all diesen Ausstattungen und Angeboten für die Mieter ist es nicht verwunderlich, dass die im Laufe der Bauphase rund 16 Millionen Euro investiert. Sicherlich gut angelegtes Geld, das den Stadtteil Hüls-Süd weiter positiv aufwerten wird.
Zwischenzeitlich ist auch der Bewilligungsbescheid des Landes NRW für die angekündigten Fördermittel aus dem Wohnbauförderprogramm in Höhe von 6,52 Millionen Euro erteilt worden.

 

Ein zentraler Pflegestützpunkt würde viel Zuspruch finden

Im Frühjahr informierten der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und die neuma die Bürger in Hüls-Süd mit einer informativen Broschüre über den geplanten Quartierspark Hüls-Süd sowie das mögliche Angebot, dort einen ASB Pflegestützpunkt einzurichten. Mittels eines Fragebogens wurden die Leser nach dem konkreten Pflegebedarf befragt, um daraus ein bedarfsgerechtes Angebot an Pflegeleistungen anbieten zu können. Als Dankeschön für das Ausfüllen dieses Fragebogens gab es viele Preise zu gewinnen, die im Oktober in einem feierlichen Rahmen an die Gewinner übergeben wurden.

Der neuma Aufsichtsratsvorsitzende Peter Wenzel, der Vorstandsvorsitzende des ASB im Kreis Recklinghausen e.V. Lothar Schubert, die neue ASB Geschäftsführerin Loraine Hofer sowie Annette Hoffmann aus der neuma Verwaltung überreichten den Gewinnerinnen und Gewinnern tolle Preise wie z.B. einen kostenlosen ASB Hausnotruf für ein Jahr, Einkaufsgutscheine für den Marler Stern oder Gutscheine für das Restaurant al teatro am Theater Marl.


Große Resonanz auf die gemeinsame Umfrage des ASB und der neuma

„Die Resonanz auf die Umfrage war sehr zufriedenstellend und wir erhielten zahlreiche Zuschriften und Anregungen zu den Angeboten in der geplanten ASB Tagespflegeeinrichtung“, stellte Annette Hoffmann in ihren Ausführungen fest. Ergänzend informierten Loraine Hofer und Lothar Schubert die anwesenden Gewinner, dass es auch zukünftig einen ASB Ansprechpartner im Nachbarschaftszentrum Hüls-Süd für Fragen und Hilfestellung bei der Bearbeitung der Pflegeanträge geben werde.

An den von der neuma geplanten, vollständig barrierefreien sowie zum Teil auch rollstuhlgerechten 84 Wohnungen im neuen Quartierspark Hüls-Süd besteht großes Interesse
– das in 2011 errichtete neuma Wohnquartieram Ovelheider Weg erfreut sich ebenfalls einer guten Nachfrage. So ist es nicht verwunderlich, dass einige Teilnehmer der Preisverleihung spontan die Gelegenheit nutzten und sich noch in die Bewerberliste für die neuen Wohnungen eingetragen haben. Der Bau derASB Tagespflegeinrichtung soll im zweiten Bauabschnitt des Quartiersparks Hüls-Süd im Jahre 2017 erfolgen.

Bis es soweit ist gilt es noch, sehr viele Detailfragen zu klären, um den pflegebedürftigen Bürgerinnen und Bürgern in Hüls-Süd ein optimales Angebot anzubieten. Für weitere Wünsche, Vorschläge und Anregungen hat der ASB und auch die neuma stets ein offenes
Ohr. Alle Verantwortlichen des ASB und der neuma bedanken sich für die Zuschriften und wertvollen Informationen sowie die zahlreichen guten Wünsche zum Neubau des Pflegestützpunktes.